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Migration von Navision zu Business Central: Ein nahtloser Übergang mit Alumio

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Veröffentlicht am
January 12, 2026
Aktualisiert am
February 6, 2026
IM GESPRÄCH MIT
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Die Migration von Microsoft Dynamics NAV (Navision) zum Cloud-basierten Dynamics 365 Business Central wird für viele Unternehmen zu einer strategischen Notwendigkeit. Dieser Übergang bringt moderne Funktionen, eine höhere Skalierbarkeit und einen zukunftssicheren Betrieb mit sich — er kann aber auch komplex sein. Um die Datenintegrität zu gewährleisten, Anpassungen beizubehalten und Drittanbieter-Integrationen beizubehalten, ist eine solide Migrationsstrategie erforderlich. In diesem Artikel untersuchen wir den Migrationsprozess von Navision zu Business Central und zeigen, wie eine Integrationsplattform wie Alumio den Übergang nahtlos und sicher gestalten kann.

Warum von Navision zu Business Central migrieren?

Der Anstoß zur Migration von Navision ist auf die klaren Vorteile zurückzuführen, die Business Central bietet. Während Navision zu seiner Zeit eine leistungsstarke On-Premise-Lösung war, bietet Business Central die Flexibilität und erweiterte Funktionalität, die für moderne Geschäftsabläufe erforderlich sind.

Die wichtigsten Vorteile von Business Central:

  • Cloud-First-Architektur: Business Central ist eine Cloud-native Lösung, die lokale Server überflüssig macht. Dies reduziert die Wartungskosten für die Hardware, verbessert die Zugänglichkeit von jedem Gerät aus und gewährleistet automatische Updates und Sicherheitspatches von Microsoft.
  • Verbesserte Funktionalität: Es bietet eine modernere Benutzeroberfläche und enthält erweiterte Funktionen wie KI-gestützte Prognosen, verbessertes Finanzmanagement und eine tiefere Integration mit anderen Microsoft-Produkten wie Power BI, Power Automate und Microsoft 365.
  • Überragende Skalierbarkeit: Die Cloud-Infrastruktur ermöglicht es Unternehmen, Ressourcen je nach Bedarf hoch- oder herunterzuskalieren. Diese Elastizität ist entscheidend für wachsende Unternehmen, deren ERP sich ohne nennenswerte Kapitalinvestitionen an wechselnde Transaktionsvolumina und Benutzerzahlen anpassen muss.
  • Einheitliches Ökosystem: Business Central fungiert als zentrale Drehscheibe innerhalb des umfassenderen Dynamics 365-Ökosystems und ermöglicht nahtlose Verbindungen zu CRM-, Vertriebs- und Serviceanwendungen. Dadurch entsteht eine einzige, einheitliche Sicht auf den Kunden und die Geschäftsabläufe.

Die Herausforderung: Komplexität der ERP-Migration

Die Migration eines ERP-Systems ist keine einfache Aufgabe. Navision-Umgebungen sind oft stark kundenspezifisch und in zahlreiche andere Systeme integriert, z. B. Lagerverwaltungssysteme (WMS), E-Commerce-Plattformen und Drittanbieter für Logistik (3PL). Bei einer direkten Migration besteht die Gefahr, dass diese kritischen Verbindungen unterbrochen werden, was zu Datenverlust, Betriebsausfällen und erheblichen Betriebsunterbrechungen führt.

Zu den häufigsten Herausforderungen gehören:

  • Datenkartierung und Transformation: Die Datenstrukturen unterscheiden sich häufig zwischen Navision und Business Central, sodass eine sorgfältige Zuordnung und Transformation erforderlich ist, um die Kompatibilität sicherzustellen.
  • Replikation von Anpassungen: Benutzerdefinierter Code und Geschäftslogik, die in Navision integriert sind, müssen repliziert oder durch Standardfunktionen oder Erweiterungen in Business Central ersetzt werden.
  • Kontinuität der Integration: Punkt-zu-Punkt-Integrationen, die für Navision entwickelt wurden, funktionieren nicht mit Business Central und erfordern eine komplette Überarbeitung der Systemkonnektivität.
  • Minimierung von Ausfallzeiten: Unternehmen können es sich nicht leisten, den Betrieb für längere Zeit einzustellen. Die Migration muss mit minimaler Unterbrechung der täglichen Aktivitäten durchgeführt werden.

Erleichterung des Übergangs mit der Integrationsplattform von Alumio

Eine Integrationsplattform als Service (iPaaS) wie Alumio bietet die unverzichtbare Middleware, um Risiken zu verringern und die Migration von Navision zu Business Central zu beschleunigen. Anstatt spröde, individuell codierte Verbindungen aufzubauen, schafft Alumio eine flexible und skalierbare Integrationsebene, die alle Datenflüsse zwischen Business Central und externen Systemen verwaltet.

Schritt 1: Abbildung der Integrationslandschaft

Der Prozess beginnt mit einer umfassenden Analyse der vorhandenen Navision-Umgebung. Alumio hilft dabei, alle aktuellen Integrationen, Datenquellen und Geschäftsabläufe zu identifizieren. Diese erste Kartierungsphase ist entscheidend, um den gesamten Umfang der Migration zu verstehen und einen detaillierten Projektplan zu erstellen. Ein zentrales Dashboard visualisiert alle verbundenen Systeme und sorgt so für Übersichtlichkeit und Kontrolle.

Schritt 2: Systeme mit einem zentralen Hub entkoppeln

Alumio fungiert als zentrale Integrationsdrehscheibe und entkoppelt Business Central von allen anderen Anwendungen. Daten von einem WMS werden beispielsweise an Alumio gesendet, das sie dann transformiert und an Business Central weiterleitet. Diese Architektur bedeutet, dass das WMS keine direkte, native Verbindung zum neuen ERP benötigt. Sollte das WMS jemals ausgetauscht werden, muss nur seine Verbindung zu Alumio aktualisiert werden, sodass die Business Central-Integration unangetastet bleibt.

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Sehen Sie sich an einem realen Fall an, wie die Migration von Daten in der Praxis funktioniert

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Schritt 3: Nutzung wiederverwendbarer Vorlagen und Konnektoren

Um den Prozess zu beschleunigen, bietet Alumio vorgefertigte Konnektoren und wiederverwendbare Integrationsvorlagen für gängige Endgeräte wie E-Commerce-Plattformen (Shopify, Adobe Commerce) und andere ERPs. Diese Vorlagen können schnell konfiguriert werden, um Standarddatenflüsse wie die Synchronisierung von Bestellungen, Inventar und Kundeninformationen abzuwickeln. Dies reduziert die Entwicklungszeit erheblich, verglichen mit der Erstellung von Integrationen von Grund auf.

Schritt 4: Sicherstellung der Datenintegrität und Synchronisation

Während der Migration ist die Aufrechterhaltung der Datengenauigkeit von größter Bedeutung. Die Plattform von Alumio umfasst leistungsstarke Funktionen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten:

  • Datensynchronisierung in Echtzeit: Alumio kann eine erste Massendatenübertragung durchführen und dann Navision und Business Central während der Übergangsphase in Echtzeit synchronisieren. Dies ermöglicht eine schrittweise Einführung, bei der beide Systeme parallel laufen können, ohne dass es zu Datendiskrepanzen kommt.
  • Erweiterte Datentransformation: Die Mapping-Tools der Plattform ermöglichen es Entwicklern, Daten aus dem Navision-Format in das von Business Central benötigte Format umzuwandeln. Dazu gehören das Ändern von Feldnamen, das Ändern von Datentypen und das Anreichern von Daten aus anderen Quellen.
  • Automatisierte Fehlerbehandlung: Wenn bei der Datenübertragung ein Fehler auftritt, protokolliert Alumio das Problem automatisch, benachrichtigt die Administratoren und kann so konfiguriert werden, dass die Übertragung erneut versucht wird. Die DLQ-Funktion (Dead-Letter Queue) stellt sicher, dass keine Daten verloren gehen, selbst wenn ein System vorübergehend nicht verfügbar ist.

Schritt 5: Eine schrittweise Inbetriebnahme ohne Ausfallzeiten

Durch die Verwaltung aller Integrationen über eine zentrale Plattform können Unternehmen eine schrittweise Migrationsstrategie umsetzen. Beispielsweise kann die Finanzabteilung zunächst auf Business Central umsteigen, während das Lager weiterhin auf mit Navision verbundenen Systemen betrieben wird. Alumio leitet die Daten entsprechend weiter und gewährleistet so eine nahtlose Kommunikation zwischen alten und neuen Umgebungen. Dieser Ansatz minimiert das Betriebsrisiko und macht eine Inbetriebnahme, bei der viel auf dem Spiel steht, überflüssig.

Ein Beispiel aus der Praxis ist ein Fertigungsunternehmen, das sich auf ein hochgradig maßgeschneidertes Navision-Setup verlassen hat. Durch den Einsatz von Alumio konnten sie schrittweise zu Business Central migrieren. Die Plattform verwaltete die komplexen Datenflüsse zwischen ihrem MES, WMS und den beiden ERPs und stellte so sicher, dass die Produktion ohne Unterbrechung fortgesetzt wurde. Die Entkopplungsstrategie ermöglichte es ihnen, ihr Kern-ERP zu modernisieren, ohne gleichzeitig jedes andere System in ihrem Technologie-Stack austauschen zu müssen.

Die Zukunft von ERP: Zusammensetzbar und mit der Cloud verbunden

Branchenexperten sind sich einig, dass die Ära der monolithischen All-in-One-ERP-Systeme zu Ende geht. Die Zukunft gehört dem „Composable ERP“ — einer agilen Architektur, bei der Unternehmen erstklassige Anwendungen für bestimmte Funktionen auswählen und diese über eine zentrale Integrationsplattform zusammenführen. Dieser Ansatz bietet maximale Flexibilität und ermöglicht es Unternehmen, schneller innovativ zu sein.

Die Migration von Navision zu Business Central ist ein grundlegender Schritt zum Aufbau dieser zusammensetzbaren Zukunft. Der Erfolg hängt jedoch von der Etablierung einer soliden Integrationsstrategie von Anfang an ab. Wenn Sie sich auf Punkt-zu-Punkt-Verbindungen verlassen, wird nur die Starrheit der Vergangenheit wiederhergestellt. Im Gegensatz dazu bietet der Einsatz eines iPaaS wie Alumio die skalierbare und anpassungsfähige Grundlage, die nicht nur für den Abschluss der aktuellen Migration, sondern auch für die Vorbereitung auf zukünftige technologische Veränderungen erforderlich ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Umstellung von Navision auf Business Central ein entscheidendes Upgrade für jedes Unternehmen ist, das wettbewerbsfähig bleiben möchte. Durch die Nutzung einer Integrationsplattform zur Bewältigung der Komplexität dieses Übergangs können Unternehmen die Datenintegrität sicherstellen, Ausfallzeiten vermeiden und eine vernetzte, zukunftssichere Unternehmensarchitektur aufbauen.

FAQ

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Was sind die Hauptvorteile einer Migration von Navision zu Business Central?

Die Migration von Microsoft Dynamics NAV (Navision) zu Dynamics 365 Business Central bietet moderne Unternehmen erhebliche Vorteile. Der Hauptvorteil ist der Übergang zu einer Cloud-nativen Architektur, die die Serverwartung vor Ort überflüssig macht und automatische Sicherheitsupdates bereitstellt. Business Central bietet außerdem eine verbesserte Skalierbarkeit, sodass Ihr ERP mit Ihrem Unternehmen wachsen kann, und bietet eine tiefere Integration in das Microsoft 365-Ökosystem (einschließlich Power BI und Teams) für eine verbesserte Zusammenarbeit und Datentransparenz in Echtzeit.

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Wie vereinfacht die Alumio Integrationsplattform die ERP-Migration?

Alumio vereinfacht den Migrationsprozess, indem es als zentrale Middleware-Ebene fungiert, die Ihr ERP von anderen Geschäftsanwendungen entkoppelt. Anstatt spröde Punkt-zu-Punkt-Verbindungen aufzubauen, verwaltet Alumio die Datenflüsse über einen flexiblen Integrations-Hub. Auf diese Weise können Sie Ihre vorhandenen Systeme (wie E-Commerce, WMS oder CRM) ohne benutzerdefinierte Codierung mit Business Central verbinden. Die wiederverwendbaren Vorlagen und Datentransformatoren von Alumio stellen sicher, dass Daten zwischen Navision und Business Central korrekt zugeordnet werden, wodurch die Komplexität reduziert und der Übergang beschleunigt wird.

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Können wir Navision und Business Central während der Migration gleichzeitig ausführen?

Ja, der parallele Betrieb beider Systeme ist eine gängige Strategie zur Risikominderung. Alumio erleichtert dies, indem es die Datensynchronisierung in Echtzeit zwischen Navision und Business Central ermöglicht. Sie können eine schrittweise Migration durchführen, bei der bestimmte Abteilungen oder Funktionen auf das neue System umsteigen, während andere auf der alten Plattform verbleiben. Alumio stellt sicher, dass wichtige Daten — wie Lagerbestände, Kundendaten und Bestellungen — in beiden Systemen korrekt und konsistent bleiben, bis die vollständige Umstellung abgeschlossen ist.

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Was passiert mit unseren historischen Daten und benutzerdefinierten Integrationen?

Die Aufbewahrung historischer Daten und die Pflege benutzerdefinierter Integrationen sind wichtige Aspekte bei der Migration. Alumio begegnet diesem Problem durch die Bereitstellung fortschrittlicher Tools zur Datentransformation, mit denen ältere Navision-Datenstrukturen dem neuen Business Central-Format zugeordnet werden. Für Integrationen ersetzt Alumio alte, direkte Verbindungen durch standardisierte API-Konnektoren. Dadurch wird sichergestellt, dass Software von Drittanbietern weiterhin effektiv mit Ihrem neuen ERP kommuniziert und Ihre Betriebskontinuität gewahrt bleibt, ohne den wertvollen historischen Kontext zu verlieren.

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Wie reduziert eine Integrationsplattform die Ausfallzeiten während des Wechsels?

Durch den Einsatz einer Integrationsplattform wie Alumio werden Ausfallzeiten erheblich minimiert, da vor der endgültigen Umstellung umfangreiche Tests und Validierungen möglich sind. Da Alumio Daten puffert und die Verbindungen extern verwaltet, können Sie Ihre Business Central-Integrationen in einer Sandbox-Umgebung konfigurieren und testen, während Navision live bleibt. Sobald die Validierung abgeschlossen ist, beinhaltet der Switchover die Umleitung der Datenflüsse innerhalb des Alumio-Dashboards, was im Vergleich zu einer herkömmlichen „Big Bang“ -Migration häufig zu keinen Betriebsausfällen führt.

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Muss bei der Umstellung auf Business Central unsere gesamte Software ausgetauscht werden?

Nein, Sie müssen nicht Ihren gesamten Software-Stack austauschen. Ein entscheidender Vorteil der Verwendung einer Middleware-Lösung wie Alumio ist die Möglichkeit, eine „zusammensetzbare“ Architektur einzuführen. Sie können Ihre bevorzugten Best-of-Breed-Anwendungen (z. B. ein spezialisiertes WMS oder PIM) behalten und sie einfach über die Alumio-Plattform wieder mit Business Central verbinden. Dieser Ansatz schützt Ihre bisherigen Technologieinvestitionen und aktualisiert gleichzeitig Ihr ERP-Kernsystem.

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