WordPress.org gegen WordPress.com
Lassen Sie uns zunächst den Unterschied zwischen den beiden Hauptversionen von WordPress klären:
- WordPress.org: Die selbst gehostete Open-Source-Version. Sie laden die Software herunter und installieren sie auf Ihrem Server. Technisch kostenlos, aber Sie müssen für das Hosting und einen Domainnamen bezahlen.
- WordPress.com: Die gehostete Version, in der deine Website auf den Servern von WordPress gehostet wird. Es gibt einen kostenlosen Tarif mit grundlegenden Funktionen, für erweiterte Funktionen ist jedoch ein kostenpflichtiger Tarif erforderlich.
Lassen Sie uns nun auf die Kosten eingehen, die mit beiden Versionen verbunden sind.
Die Kosten von WordPress.org verstehen
Die Software selbst ist zwar kostenlos, aber mit der Erstellung und Pflege einer WordPress.org-Website sind Kosten verbunden:
- Domainname: Um eine benutzerdefinierte Domain zu haben (z. B. www.example.com), müssen Sie einen Domainnamen erwerben. Die Preise variieren, liegen aber im Allgemeinen zwischen 10 und 20 US-Dollar pro Jahr.
- Webhosting: Ein Webhost speichert Ihre Site-Dateien und macht sie online zugänglich. Die Hosting-Kosten hängen vom Anbieter und Tarif ab, den Sie wählen. Shared Hosting beginnt in der Regel zwischen 3 und 10 USD pro Monat.
- Themes und Plugins: Viele kostenlose Themes und Plugins sind verfügbar, aber Premium-Optionen bieten oft eine bessere Funktionalität und Unterstützung. Premium-Themes kosten in der Regel 30 bis 100 US-Dollar, während Plugins je nach Komplexität zwischen 20 und mehreren hundert US-Dollar kosten können.
- Wartung und Sicherheit: Regelmäßige Updates, Backups und Sicherheitsmaßnahmen sind für die Aufrechterhaltung einer gesunden Website unerlässlich. Einige dieser Aufgaben können mit kostenlosen Plugins verwaltet werden, aber professionelle Dienste können für zusätzliche Sicherheit sorgen. Erwarten Sie, für verwaltete WordPress-Dienste zwischen 50 und 200 US-Dollar pro Monat zu zahlen.
Bewertung der Kosten von WordPress.com
WordPress.com bietet eine Reihe von Tarifen an, von kostenlosen bis zu kostenpflichtigen Optionen mit unterschiedlichen Funktionen:
- Kostenloses Paket: Der Basisplan beinhaltet 3 GB Speicherplatz, WordPress.com-Branding und eine Subdomain (z. B. www.example.wordpress.com). Eingeschränkte Anpassungsmöglichkeiten und keine Plugin-Unterstützung.
- Persönlicher Tarif (4€ pro Monat, jährliche Zahlung): Dieser Plan bietet eine benutzerdefinierte Domain, 6 GB Speicherplatz und entfernt WordPress.com-Anzeigen. Immer noch begrenzte Anpassungsmöglichkeiten und keine Plugin-Unterstützung.
- Premium-Tarif (8€ pro Monat, jährliche Zahlung): Mit 13 GB Speicherplatz bietet dieser Plan erweiterte Designtools, benutzerdefiniertes CSS und Zugriff auf Premium-Themes. Die Plugin-Unterstützung ist jedoch immer noch nicht verfügbar.
- Geschäftsplan (25€ pro Monat, jährliche Zahlung): Dieser Plan beinhaltet 200 GB Speicherplatz, SEO-Tools und Plugin-Unterstützung. Es richtet sich an diejenigen, die eine robustere Anpassung und Funktionalität benötigen.
- E-Commerce-Plan (45€ pro Monat, jährliche Zahlung): Dieser Plan wurde für Online-Shops entwickelt und bietet zusätzliche E-Commerce-Funktionen wie Zahlungsabwicklungs- und Versandoptionen.
Fazit: Ist WordPress wirklich kostenlos?
Die kurze Antwort lautet nein. Während die WordPress-Kernsoftware kostenlos ist, fallen zusätzliche Kosten an, wenn es um Hosting, Domainnamen, Themes, Plugins und Wartung geht. Abhängig von Ihren Anforderungen und der von Ihnen gewählten Version (WordPress.org oder WordPress.com) können die Gesamtkosten für den Betrieb einer WordPress-Website stark variieren.








