Routen transformieren und planen
Schritt 3: Transformieren Sie Ihre Datenintegrationen grenzenlos
Alumio Transformers sind hochflexible Tools, mit denen Sie die Daten ändern können, die Sie über den Alumio iPaaS integrieren. Hier sind einige der vielen wichtigen Anpassungen, die Transformers ermöglichen:
- Felder zuordnen: Mithilfe von Transformern können Sie Felder aus der Quelle umbenennen, neu zuordnen oder umstrukturieren, damit sie dem Format des Ziels entsprechen. Ordnen Sie beispielsweise das Feld „Bestellnummer“ aus Ihrem E-Commerce-System der „Dokumentennummer“ in Ihrem ERP zu.
- Daten filtern: Sie können Transformers verwenden, um nur bestimmte Daten einzubeziehen. Beispielsweise können Sie Bestellungen filtern, um nur Bestellungen aus einer bestimmten Region oder innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens zu versenden.
- Daten anreichern: Fügen Sie Datenfelder hinzu oder ändern Sie sie, bevor Sie sie an das Zielsystem senden. Beispielsweise können Sie jeder Bestellung ein Feld „Verkaufsregion“ hinzufügen, das auf dem Standort des Kunden basiert.
- Umgang mit bedingter Logik: Transformatoren können Bedingungen anwenden, z. B. das Senden von Kundendaten nur, wenn der Gesamtbestellwert einen bestimmten Schwellenwert überschreitet.
Durch den effektiven Einsatz von Transformers können Sie sicherstellen, dass die Daten, die durch Ihre Route fließen, auf die spezifischen Anforderungen sowohl des Quell- als auch des Zielsystems zugeschnitten sind. Alumio Transformers können auf alle drei Konfigurationen angewendet werden: Incoming, Outgoing und Route.
- Änderung der eingehenden Konfiguration:
Bevor Sie die Eingangskonfiguration ausführen, die gemäß unserem Beispiel auf „Get EU order data: Shopware to Exact Online“ konfiguriert ist, kann ein Transformer darauf angewendet werden, um die Daten zu bereinigen, zu formatieren und zu filtern. In unserem Beispiel kann ein Alumio Transformer verwendet werden, um die Daten, die Alumio von der Quellanwendung (E-Commerce) erhält, dem Format der Zielanwendung (ERP-System) zuzuordnen. Diese Transformation findet statt, wenn die Incoming Configuration ausgeführt und die Daten in Alumio abgerufen werden. - Anpassen der Ausgangskonfiguration:
In ähnlicher Weise können Transformer (s) auch auf die Ausgangskonfiguration angewendet werden, um sicherzustellen, dass die Daten, die über Alumio an das Zielsystem gesendet werden, perfekt formatiert und optimiert sind. In unserem Beispiel müssen die E-Commerce-Bestelldaten, die über Alumio an das ERP gesendet werden, „bestehende Bestellungen filtern“. Die Anwendung eines geeigneten Transformers auf die Ausgangskonfiguration kann dabei helfen, dies zu erreichen. Dabei kann eine bedingte Logik angewendet werden, um Bestellungen auszuschließen, deren IDs bereits im ERP vorhanden sind, wodurch eine doppelte Bearbeitung verhindert wird.
- Transformation der Route:
Alumio-Transformatoren können auch auf der Route selbst angewendet werden, die als Brücke dient, um den Datenfluss zwischen den eingehenden und ausgehenden Konfigurationen zu modifizieren. In unserem Beispiel müssen die Bestelldaten, die zwischen dem E-Commerce-Webshop und dem ERP ausgetauscht werden, alle Bestellungen von außerhalb der EU ausschließen. Daher kann durch die Anwendung eines Transformers zum „Filtern von Daten“ auf der Route selbst sichergestellt werden, dass die von der Quellanwendung abgerufenen und an die Zielanwendung gesendeten Daten alle Bestellungen filtern, die nicht aus der EU stammen.
Schritt 4: Plane jeden Teil deiner Route
Die vierte wichtige Funktion beim Erstellen von Integrationen über Alumio Routes ist der Scheduler, der automatisiert, wie und wann jeder Teil Ihrer Route ausgeführt wird. Der Alumio Scheduler hilft Ihnen dabei, Integrationen stapelweise und in vordefinierten Intervallen zu verarbeiten, und er ermöglicht Ihnen auch den Datenaustausch in Echtzeit.
So funktioniert der Alumio Scheduler:
Mit dem Alumio Scheduler können Sie den Zeitpunkt, die Häufigkeit und die Intervalle aller Aspekte Ihrer Integrationsrouten flexibel bestimmen.
- Definieren Sie den Zeitpunkt: Geben Sie an, wie oft jede Konfiguration ausgeführt wird. Zum Beispiel in unserem Anwendungsfall:
- Die Eingangskonfiguration ruft alle 5 Minuten neue Auftragsdaten ab.
- Die Ausgangskonfiguration sendet alle 1 Minute gefilterte und transformierte Daten an das ERP.
- Prioritäten setzen: Weisen Sie Prioritäten zu (hoch, mittel oder niedrig), um sicherzustellen, dass kritische Datenprozesse zuerst bearbeitet werden. Stellen Sie beispielsweise sicher, dass Auftragsaktualisierungen in Echtzeit Vorrang vor nicht dringenden Datenströmen haben.
- Echtzeitverarbeitung aktivieren: In Fällen, in denen sofortige Aktualisierungen erforderlich sind, kann der Scheduler die Ausführung bestimmter Teile der Route in Echtzeit ermöglichen.
Durch den effektiven Einsatz des Schedulers stellen Sie sicher, dass Daten zwischen Ihren Anwendungen nahtlos und synchron mit Ihren Geschäftsanforderungen fließen. In unserem Beispiel helfen Alumio Scheduler dabei, den Abruf von Bestellungen aus Shopware zu vereinfachen und zu automatisieren und sie jede Minute ohne manuelles Eingreifen an Exact Online zu senden. Diese Automatisierung garantiert zeitnahe Aktualisierungen und optimiert die Integrationsabläufe.

